Ingenieurgesellschaft Seidel mbH

Sanierung des Schauspielhauses Düsseldorf

Das Schauspielhaus wurde Ende der 60er Jahre mit einer hochwertigen Technik für die lüftungstechnischen Anlagen erstellt. Seit dieser Zeit wurde im Grundsatz an den Anlagensystemen keine Modernisierung oder, mit Ausnahme des Brandschutzes, keine Anpassung an neuere gesetzliche Bestimmungen vorgenommen.

Das in den vergangenen Jahren erstellte Brandschutzgutachten forderte für das gesamte Haus, entsprechend den letztgültigen Gesetzen und dem Stand der derzeitigen Technik, den Einbau von gesamt ca. 250 Brandschutzklappen. Durch diese Maßnahme wird, zusätzlich zur technischen Ertüchtigung, eine gesamte Sanierung der Anlagen angestrebt. Der Einbau der Brandschutzklappen ist abgeschlossen.

Das Schauspielhaus unterliegt aber auch einem ganzjährigen Betrieb. Die technischen Anlagen müssen demzufolge jeden Tag zu 100% zur Verfügung stehen.

Um nun eine generelle Sanierung der Technik durchführen zu können, erhielt IG Seidel mbH den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie. In dieser soll als Zielvorgabe enthalten sein:

            Eine kurze Umbauzeit, vorgesehen sind 7 Monate

            Einfügung der neuesten Energieeinsparverordnungen

            Kostenschätzung als Vorlage für eine Entscheidung zur Durchführung

Hierzu müssen alle vorhandenen Pläne und Dokumente gesichtet und ergänzt, eventuell sogar neu erstellt, werden.

Alle Anlagen müssen vor Ort auf ihren Zustand gesichtet und bewertet werden.

Die Durchführungsmöglichkeiten sind, vor den eng gesetzten Grenzen, abzuwägen.

Über den gesamten Ablauf in Verbindung mit den zugehörigen Gewerken Heizung, Kälte, Sanitär, MSR, Elektro und in Verbindung mit den Anforderungen an:

            die Architektur,

            die Schallforderungen und

            die geänderten Nutzungsbedingungen

ist eine Abschätzung mit Kosten und einem Terminrahmen zu erstellen.

Zur Durchführung dieser Aufgabe werden Ingenieure und Techniker in den Fachgebieten Klima, Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär und MSR Technik eingesetzt.

 

Quelle: LTG Lufttechnische GmbH Stuttgart, Schauspielhaus Düsseldorf